Gestaltung der U-Bahn-Station Römerstadt

Die U-Bahn Station Römerstadt war lange Zeit ein besonders abschreckendes Beispiel dafür, wie Graffiti-Schmierereien in Bahn-Stationen "Angst-Räume" erzeugen können. Die unübersichtliche, enge Bauweise der Station tat ein übriges dazu, den Bahnhof heruntergekommen und verwahrlost wirken zu lassen.

Da die beschmierten Bereiche der Station Römerstadt im Zuständigkeitsbereich des Hochbauamtes und auch der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) liegen, war hier ein klassischer Fall für jene Kooperationen gegeben, die sich der Arbeitskreis Anti-Graffiti Frankfurt RheinMain zur Aufgabe gemacht hat.

Der innere Bereich der Station wurde im Jahr 2004 durch die VGF gereinigt und gestrichen. Ein Wartungsvertrag mit einer Malerfirma gewährleistet, dass neue Graffiti innerhalb 48 Stunden wieder beseitigt werden.




Für die Gestaltung des Eingangsbereichs in der Hadrianstraße wurde die Geschwister-Scholl-Schule, die direkt neben der Station liegt, gewonnen. Durch die Schüler wurden im Kunstunterricht mehrere Entwürfe erarbeitet, aus denen die geeignetsten ausgewählt wurden.

Die Gestaltung des Eingangs ist im April 2005 erfolgt. Die Schüler wurden dabei von Mitarbeitern der Werkstatt Frankfurt unterstützt, die die Grundierung der riesigen Fläche übernahmen und auch fachliche Anleitung gegeben haben. Die Finanzierung dieses Projektes teilen sich die Stabsstelle Sauberes Frankfurt und der Rhein-Main-Verkehrsverbund.